Bundesumweltminister Trittin lobt Sanierung des mitteldeutschen Braunkohle-Reviers und der Lausitz
 | Auf der Festveranstaltung zum zehnjaehri-gen Bestehen der Lausitzer und Mittel-deutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) an der Goitzsche bei Bitterfeld hat Bundesumweltminister Juergen Trittin heute die herausragenden Leistungen der |
Beschaeftigten des Bundesunternehmens gewuerdigt.„Die Goitzsche bei Bitterfeld, das Leipziger Neuseenland und die entstehende Lausitzer Seekette sind neue Landschaften, in die erst die Natur und jetzt auch die Menschen zurueckkehren. Es ist gelungen, aus wuesten Abraumhalden neue und ansprechende Landschaften zu gestalten. Moderne Industrieparks fuer zukunftsweisende Technologien sind entstanden, und die Buergerinnen und Buerger koennen sich ueber viele Moeglichkeiten fuer Freizeit und Erholung freuen.“
Die Bundesregierung einigte sich 1992 mit den vier Braunkohlelaendern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thueringen ueber die Sanierung und Rekultivierung der Flaechen, die der Braunkohletagebau hinterliess. In der Projekttraegerschaft der LMBV entstehen im mitteldeutschen Revier wie auch in der Lausitz aus den Restloechern ehemaliger Tagebaue neue, eindrucksvolle Seenlandschaften mit hohem Naturpotenzial. Von Menschen zerstoerte Regionen wieder als Naturraeume zu gestalten, ist wichtiges Element eines vorsorgenden Umgangs mit der Flaeche. Noch immer werden ueber 100 Hektar Flaeche pro Tag fuer Verkehrswege und Siedlungen neu beansprucht. Ziel der Bundesregierung ist es, den Flaechenverbrauch bis 2020 auf 30 Hektar taeglich zu senken.
Trittin: „Die Braunkohlesanierung ist eine lohnende Investition in die Zukunft. Wir muessen uns jedoch darueber klar sein, dass wir bei der Sanierung aus der Not eine Tugend machen. Der Schluessel fuer eine zukunftsvertraegliche Entwicklung liegt in der Energieversorgung.“ Er verwies in diesem Zusammenhang auf den Emissionshandel. Die modernen ostdeutschen Kraftwerke werden davon besonders profitieren.
Auch bei den erneuerbaren Energien erweisen sich die ehemaligen Bergbauregionen in Ostdeutschland als ein Motor umweltgerechter Entwicklung. Dass in den entstehenden Industrieparks in der Ostdeutschland bedeutende Investitionen von Windenergiefirmen und Solarfirmen getaetigt werden, ist ein Beleg dafuer.
Quelle: BMU-Pressereferat, Alexanderplatz 6, 10178 Berlin 6.8.04 |
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